| Das Nachtleben in Bruneck darf nicht sterben |
| Dienstag, den 24. August 2010 um 20:03 Uhr |
|
Bruneck ist in den vergangenen Jahren zum absoluten Zentrum des Nachtlebens im Pustertal geworden. Viele Jugendliche und Junggebliebene aus nah und fern genießen dieses wöchentlich. Obwohl es in den letzten Jahren kaum zu nennenswerten Zwischenfällen gekommen ist, ist die Lärmbelastung, die durch die vielen Menschen entsteht, an den letzten warmen Sommerwochenenden wieder zum Diskussionsthema geworden. Einige Anrainer haben deshalb ihren Missmut beim Bürgermeister und beim Landeshauptmann hinterlegt.
„Wir haben durchaus Verständnis, dass einige Bewohner der betroffenen Zonen keine große Freude mit den Feiernden haben“, erklärt Bezirksjugendreferent Martin Ausserdorfer, „allerdings muss es allen Jugendlichen erlaubt sein, mit Maß und Ziel zu feiern.“ Laut ihm könnte man den Jugendlichen nämlich nicht auch noch das Feiern nehmen. Ähnlicher Meinung ist auch Hannes Niederkofler von der JG Bruneck. Er findet es gut, dass die Jugend selbst deutlich Position für ein attraktives Nachtleben ergriffen hat und auf die Forderungen der Anrainer mit Gegenargumenten reagiert. Außerdem ist er nicht damit einverstanden, dass man die Lizenzen der Nachtlokale auf 2 Uhr beschränkt und damit einige Lokale de facto zum Schließen zwingt.
|
Kommentare
Ja nee, is klar. Dadurch wird das Problem gelöst, wenn man weitere Verbote einführen würde. Südtirol ist zwar kleinkariert und wegen jeder Kleinigkeit glaubt man ein Exempel statuieren zu müssen, teilweise wär aber echt mehr getan wenn sich manche Leute hier mal an die eigene Nase fassen würden. Führen sich teils echt auf wie die ärgsten Vollpfosten, dass sowas in anderen Städten auch nicht geduldet wird, daran denkt wohl keiner. Naja, dazu müsste man irgendwann mal im Ausland gewesen sein. ;)
Was das Problem des Puka Nakas betrifft ist es zwar Schade für uns Jugendlichen, da dann wirklich nix mehr nach 2 (legal) offen haben wird wo man feiern kann, um die Krokodilstränen des Betreibers tut es mir aber weniger leid. Sobald die Leute sein Lokal verlassen haben, interessiert es den doch auch einen kompletten Scheißdreck was die Leute machen. Ich glaube es verlangt niemand, dass Jugendliche nach Hause begleitet werden, wenn aber in unmittelbarer Umgebung zu den Lokalen Radau gemacht wird sollte man vielleicht so frei sein und besagte Leute darauf hinweisen, dass sie im Lokal feiern sollen oder einfach nur still. Komisch in diesem Zusammenhang ist auch, dass immer die selben Lokale mit Problemen dieser Art zu kämpfen haben. Es gibt auch noch andere Lokale in Bruneck, von denen hört man aber erstaunlich selten bis nie, dass es größere Probleme gibt. Ich glaube viele Problemchen würden sich sehr schnell von alleine lösen wenn es eine echte Alternative zum PukaNaka geben würde. Das Totschalgargument vom PukaNaka, das sie zusperren werden, haben wir ja auch schon 10mal gehört. Konkurrenz gibts keine, also bleibt immer wieder alles beim Alten und es wird so weitergemacht wie zuvor. Spricht auch nicht gerade für das Einsichtsvermögen eines Lokalbetreibers. ;) Wundert es da eigentlich noch jemanden, wenn die Anrainer da irgendwann nicht mehr mitmachen wollen?
Weiters sollten Eltern/Tierbesitzer, die es nicht schaffen, Ihre Kleinkinder/Haustiere in den besagten Stunden zwischen 2.00-6.00 Uhr ruhig zu stellen eingeschläfert werden!
... ehhh Nein! die Tiere und Kinder sollten eingeschläftert werden und den Eltern das Sorgerecht entzogen werden und zusätzlich sollten sie mit einer saftigen Geldstrafe belegt werden. Es ist unzumutbar, dass wir im Jahre 2010 noch über solche Zustände diskutieren müssen!
Warum die Rienz, die mit der Formel: Fläche der Ruhestörung x Lärmpegel x Dauer der Ruhestörung wohl als die größte Gefahr für den Anreiner genannt werden muss, noch nicht weggesprengt wurde ist mir ein Rätsel!!!
Dies sind Fragen, mit denen ich mich zurzeit auseinandersetze und mit denen sich die zuständigen Ämter bitte befassen möchten!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.