| Zehn Zeilen zur Zivilcourage |
| Samstag, den 04. September 2010 um 21:12 Uhr |
|
Gestern Nacht, gegen 2 Uhr am Morgen, 20 Menschen vor einem Lokal in Bruneck. Da kam es, dass sich drei junge Spinner einen Spaß drauß machten, Bier- und Weingläser zu zerschlagen und zu zertreten, die sie vorher wahrscheinlich irgendwo haben mitgehen lassen. Einer der 20 Anwesenden - ja leider nur einer - stand von der Randsteinkante auf und stellte die Drei zur Rede worauf diese unter Brummen das Zerschlagen einstellten. Nebenbei erzählt, in Klammern sozusagen: als der Eine kurz darauf weg ging, schrien sie ihm nach: „So kämpfen wir gegen das System, gegen Berlusconi! Du bist eine systemkonforme Schwuchtel", soviel zum Motto: Alles was zu dumm ist um gesagt zu werden wird geschrien! Absurde Episode, aber zurück zum Wesentlichen: nur wenn nächste Woche zwei aufstehen und was sagen kommen wir der Rettung des Nachtlebens einen Schritt näher.
Anmerkung des Autors: Der Orginaltext war, ohne diese Anmerkung, wirklich zehn Zeilen lang, auch dank der zwei Zeilen in Gedankenklammern, die lediglich die Absurdität solcher Aktionen unterstreichen sollen. Geschrieben von Hannes Niederkofler. |
| Ähnliche Artikel: |
|---|
|
Kommentare
Persönlich sehe ich es so, dass viele Leute kurz bevor sie heimgehen wollen einfach keine Lust mehr auf Stress wegen solchen Kleinigkeiten haben wollen. Denn wie das Ganze in 95% aller Fälle ausgeht sieht man ja an der Reaktion der Verursacher.
Fragt sich halt wo Zivilcourage anfängt und wo sie aufhört.
mein Vorschlog um Glas-Zerschlagen zi beseitign war "DIE ABSCHAFFUNG VON SPERRSTUNDEN" und genügend bächa zur vosfügung stell nua san di leit vielleicht selbo sovl gscheide uan zi nem, und sie missn anima long draußn manond renn zin negstn lokal, wo uan natürlich la bledsinne infolln!
auch in der nacht heisst es sozial leben!
Mit Gläsern in der Hand außerhalb der ominösen 5m zu stehen ist nichts Schlechtes!
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.