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Das Nachtleben in Meran - Südtirol
Meran vor 100 Jahren - amüsant :-)
Donnerstag, den 09. September 2010 um 18:35 Uhr


Schon vor 100 Jahren gingen die Tanzkränzchen in Meran bis 4 Uhr früh!

Einschließlich städtischer LUSTBARKEITSSTEUER von K 3,20 pro Person

(Quelle: Stadtmuseum Meran)

 
Meran: Fünf jugendliche Nachtschwärmer angezeigt
Donnerstag, den 02. September 2010 um 10:28 Uhr

Die Klagen über nächtliche Ruhestörung in der Zone um die Romstraße und die Matteottistraße in Untermais haben in jüngerer Vergangenheit wieder zugenommen.

Wohl auch deshalb haben die Meraner Finanzwache unter Major Aldo Tomada und die Stadtpolizei unter dem Kommando von Fabrizio Piras in der Nacht von Freitag auf Samstag eine groß angelegte Kontrollaktion in Untermais und im Stadtzentrum durchgeführt.

Es ging zum einen um die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, zum anderen um das Aufdecken eventueller Steuervergehen.

Etwa 15 Beamte waren daran beteiligt. 60 Personen wurden kontrolliert. Fünf davon – unter ihnen auch Minderjährige – wurden angezeigt, weil sie in angetrunkenem Zustand Bürger belästigt haben sollen. Die Stadtpolizei verhängte zudem gegen vier Personen Strafen wegen Ruhestörung.

 
Das Nachtleben in Meran - Südtirol
Dienstag, den 24. August 2010 um 16:25 Uhr

meran_nacht

 

Das Meraner Nachtleben ist schnell umschrieben. Es gibt einige Baren im Zentrum, die bis maximal 1 Uhr offen haben. Mit dem Raffl und dem Sketch gibt es zwei Discotheken in Meran, die bis drei Uhr geöffnet sein dürfen. Mit dem Apres in Gargazon und dem Exklusiv in Lana wird es bald zwei weitere Diskotheken im Umland geben. Eine Grundversorgung für die Menschen, die das Wochenende nicht daheim verbringen wollen, ist also gegeben. Probleme gab es jedoch zu Hauff. Die Diskothek Riva musste zusperren, auch auf Grund der Lautstärke der Menschen, die einfach um drei auf die Straße gesetzt wurden. Natürlich entsteht Lärm wenn um 3 Uhr morgens jeder einen Club verlassen muss und plötzlich 50 – 100 Leute auf der Straße herumstehen. Außerdem ist oft wenig los, weil im Gegensatz zu Bruneck, kein funktionierender und bezahlbarer Taxidienst für Meran und Umgebung zur Verfügung steht. So kann es sein, dass man an Abenden wo im Burggrafenamt einiges los ist, bis zu eine Stunde auf ein freies Taxi wartet. Großraumwagen sind auch kaum verfügbar und meist nur per Vorbestellung zu ordern, was ein spontanes Ausgehen für Leute aus dem Umland sehr erschwert. Ein Wink in die richtige Richtung sind die Nightliner, die letztens im Pustertal und auch im Burggrafenamt bis ins Vinschgau verkehren. Leider werden aber keine Verbindungen zur Verfügung gestellt nachdem die Discotheken schließen, sodass man früher gehen muss, wenn man ohne Mitfahrgelegenheit ausgeht und doch noch im eigenen Bett schlafen will.

 
Trinken in der Öffentlichkeit - 200 Euro
Dienstag, den 24. August 2010 um 00:04 Uhr
Meran - Zehn Strafen á 200 Euro für Trinken in der Öffentlichkeit

meran-2Meran – Zehn Jugendliche, darunter einige Minderjährige, müssen 200 Euro berappen, weil sie ihre Drinks zu weit abseits vom Lokal konsumiert hatten. Die Strafe, die von den Ordnungshütern verhängt wurde, ist die erste dieser Art in Südtirol. Sie basiert auf einem neuen Gesetz, welches das Konsumieren von Getränken aus Glasflaschen und Gläsern in der Öffentlichkeit zwischen 22 und 6 Uhr morgens an den Wochenenden außerhalb eines Fünf-Meter-Bereichs rund um das Lokal untersagt.

 

Zur Kasse gebeten werden aber nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Betreiber der Lokale. Die Barbesitzer und die Öffentlichkeit, so Roberta Prantl, Inhaberin der Bar Piccolo im Zentrum von Meran, hätten mehr davon, wenn eine bessere Aufklärung stattfinden würde. Vor allem, so Prantl, müsste ein gesundes Maß herrschen, denn auf diese Weise vergraule man nur die Touristen.

 

Auch Touristen mit nicht-alkoholischen Getränken waren während der Aktion gestraft worden. Die Barbesitzerin unterstreicht, dass sich das Meraner Nachtleben auf wenige Lokale konzentriert und also kein Problem für die Öffentlichkeit sei könne. Das Gesetz solle vielmehr auf Randalierer angewandt werden, die etwa Flaschen herumwerfen.

 

Von: hp - Quelle: www.suedtirolnews.it