| Unser Manifest - Teil 3 |
| Montag, den 06. Dezember 2010 um 21:48 Uhr |
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• Wir sind gegen Alkoholexzess • Wir befürworten Kontrollen gegen Alkohol am Steuer. • Wir sind gegen Vandalismus auf der Straße und Beschädigung fremden Eigentums. • Wir unterstützen Sensibilisierungsaktionen gegen den Drogenkonsum. • Wir respektieren die Interessen der Anrainer. • Wir wollen weniger strenge, weniger kriminalisierende und allgemeingültige Regeln. • Wir sind gegen die Repression des Nachtlebens, denn es bewegt die Jugendlichen zu Exzessen in jeglicher Hinsicht aus einer Art Trotzreaktion. • Wir wollen die Qualität des Nachtlebens verbessern. • Wir wollen der Kultur einen besseren Nährboden bieten, damit sich neuen Tendenzen der großen Kulturzentren ermöglicht sich auch hier in Südtirol zu entfalten.
• Wir wollen eine größere Akzeptanz für das Nachtleben in Südtirol. Jugendliche die sich in der Nacht amüsieren sind keine Kriminellen und auch über 30 jährige sollen sich nicht schämen müssen, wenn sie das Bedürfnis haben tanzen zu gehen oder sich in einer Bar ein Konzert anzuhören. Wir wollen, dass Spaß haben akzeptiert wird. • Wir wollen dass Südtirol als Universitätsstandort auch im Nacht- leben etwas bieten kann. • Wir wollen Live Musik mit einheimischen und internationalen Artisten. • Wir wollen Jugendliche motivieren, ihnen neue Perspektiven zeigen, die Möglichkeit geben ihre kulturellen Interessen aus zuleben und junge Talente fördern. • Wir wollen die Gesellschaft mitgestalten und die Lebensqualität verbessern. |
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Kommentare
Unseren Lokalbesitzern geht es doch viel zu gut, dass sie uns mehr bieten müssten. Wenn sich z.B. in ganz Bruneck kein einziges Lokal findet wo man "nur" einmal unter der Woche feiern gehen kann sagt das ja wohl alles. Bruneck ist wohlgemerkt Unistadt.
Anscheinend ist das aber noch keinem Lokalbesitzer aufgefallen oder man denkt sich einfach der Rubel rollt auch wenn ich nur am Freitag und Samstag offen hab.
In anderen Unistädten (außerhalb Südtirols) mausern sich die ärgsten Bruchbuden zu gut besuchten Studentenlokalen. Die Besitzer dort wissen eben, dass ein Tag unter der Woche in dem das Lokal gut besucht ist ein Tag mehr Umsatz bedeutet. Dafür muss man als Besitzer halt auch ab und zu mal was organisieren auch wenn es Mehrarbeit bedeutet.
Krokodiltränen für nichts. Solange wir solche Lokalbetreiber in unserem Lande haben wird sich wenig ändern.
Einfach nur traurig das Ganze.
Die Besitzer müssen sich auch die Frage gefallen lassen was sie selbst dafür tun, dass mehr los ist. So wie ich das sehe wird zur Zeit eigentlich gar nix getan von Seiten der Betreiber. Achja doch, eine Sache wird getan: Es wird am laufenden Bande über die strengen Kontrollen, überzogenen Gesetze, beschränkten Öffnungszeiten geklagt.
Aber klagen sind wir in unserem Lande ja gewohnt. Besser wäre es mal selbsts was zu tun.
Btw. und Bruneck ist nichtmal das schlimmste Beispiel. Schaut euch mal Brixen an. Dort sagt der Fuchs dem Hasen um 9 Gute Nacht.
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